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Amy liebt Stuttgart – Stuttgart liebt Amy

Amy Macdonald auf dem Stuttgarter Killesberg

Regenwolken über dem Killesberg, beste Stimmung auf den Rängen: Amy Macdonald hat gestern bei ihrem Auftritt auf der Stuttgarter Freilichtbühne einmal mehr gezeigt, warum sie in Deutschland längst so etwas wie eine zweite musikalische Heimat gefunden hat. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, einer bestens aufgelegten Band und einer Mischung aus neuen Songs und großen Klassikern begeisterte die Schottin ihr Publikum – und hatte zuvor noch ein ganz besonderes Stuttgart-Erlebnis.

Mehr als 2,5 Millionen Tonträger in Deutschland verkauft

Dass Amy Macdonald gerne in Deutschland spielt, ist keine bloße Höflichkeitsfloskel von ihr. Schon mit 19 Jahren stand sie hierzulande erstmals auf der Bühne – und hat bis heute mehr als 2,5 Millionen Tonträger verkauft. Zwei ihrer Alben „A Curious Thing“ und „Life in a Beautiful Light“ erreichten in Deutschland Platz eins, ihr Debüt „This Is The Life“ kam auf Platz drei. Und auch ihr aktuelles Album mit dem Tourtitel „Is This What You've Been Waiting For?“ ist bereits unter den Top Five der deutschen Charts.

Besondere Beziehung zu Stuttgart

Und gerade zu Stuttgart hat Amy Macdonald eine besondere Beziehung, spielte schon bei „Night of the Proms“ in der Schleyer-Halle und begeisterte das Publikum bei den Jazz Open auf dem Schlossplatz. Auf der Freilichtbühne Killesberg machte sie schnell deutlich, dass sie sich auf diesen Abend gefreut hatte – wie schon auf den Tag zuvor ...

Amy Macdonald, Konzert 2026, Stuttgart, Killesberg, Freilichtbühne, Mercedes AMG,
Amy Macdonald sprühte nur so vor guter Laune und Spielfreude.

Seit sie mit 18 ihren Führerschein gemacht hat, erzählt Amy in ihrem liebenswerten schottischen Singsang, sei sie ein „Petrolhead“. Nach ihrem ersten Auto, einem Mini Cooper, hat sie sich für schnelle Wagen begeisterte. Audi R8, Ferrari und zeitweise auch ein Lamborghini gehörten später zu ihrem Fuhrpark. Und nun das ... Auf dem Killesberg meinte die Musikerin, dass ihr Stuttgarter Auto-Erlebnis vielleicht sogar noch den Stoff für einen neuen Song liefern könnte.

Nicht abgehoben, sondern "eine von uns"  

Und gerade ihr „Auto-Spleen“ (und ihr Fußball-Enthusiasmus) passt zu der sympathischen Künstlerin, die ansonsten bemerkenswert bodenständig geblieben ist. Amy Macdonald gibt sich trotz Millionen verkaufter Alben nie als abgehobene Pop-Diva, sondern ganz wie „eine von uns“. Sie lebt weiterhin in ihrer schottischen Heimat und beschreibt sich selbst als einfachen Menschen, dem Berühmtheit nicht so viel bedeutet. Das spiegelt sich auch in ihren Songs wider: eingängige Melodien mit großartigen Refrains, die sofort ins Ohr gehen und bleiben – dahinter Geschichten über Beziehungen, Zweifel, das Älterwerden, Erinnerungen – die kleinen und großen Brüche des Lebens.

Amy Macdonald, Konzert 2026, Stuttgart, Killesberg, Freilichtbühne, Mercedes AMG,
Amy Macdonald begeisterte das Publikum – ebenso wie sie vom Publikum und der "amazing show" angetan war. 

Auf dem Killesberg funktionierte diese Mischung ausgezeichnet. Mit dem Titelsong des aktuellen Albums „Is This What You've Been Waiting For?“ eröffnete Amy Macdonald den Abend, ließ schon früh „Dream On“, „Spark“ und „Mr. Rock & Roll“ folgen und streute dazwischen immer wieder neuere Stücke ein. Und spätestens bei „This Is The Life“ wurde aus dem Konzert endgültig ein gemeinsamer Chor von Bühne und Publikum. Nach rund anderthalb Stunden und insgesamt 20 Songs endete der Abend mit dem sich langsam steigernden Ohrwurm „Let's Start A Band“.

"What an amazing show!"

Der anfängliche Regenschauer und die dunklen Wolken über der Freilichtbühne, welche Amy zur scherzhaften Begrüßung „Welcome in Scotland“ veranlasst hatten, konnten dem mitreißenden Konzert und der „Heimspiel“-Atmosphäre nichts anhaben. Amy Macdonald und ihre Band ließen sich von der Begeisterung auf den Rängen sichtlich anstecken: „Ihr seid der Wahnsinn!“ bedankte sie sich: „STUTTGART!!! You legends!! What an amazing show!!“ Mehr Liebeserklärung braucht es eigentlich nicht. Stuttgart liebt Amy Macdonald. Und spätestens nach diesem Abend – samt Mercedes-AMG, Killesberg und einem Publikum in Hochform – darf man wohl sagen: Amy mag Stuttgart ebenfalls ziemlich gern ...

 

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